Über mich

Geboren bin ich 1992 im schönen Schwabenländle.
Seit ich denken kann, habe ich immer sehr gerne Zeit in der Natur verbracht und meinen Forscherdrang ausgelebt. Schon als Kind hatte ich ein Auge für die wunderbaren Details in der Natur, habe Bienchen oder Wespen aus einem Brunnen und Raupen von der Straße gerettet oder Mäuse seziert, die von den Katzen angeschleppt wurden. Durch meine Eltern lernte ich schon früh viele Pflanzen kennen. Wir haben jedes Jahr Marmelade gekocht und Holunderblüten und -beeren verarbeitet sowie Kräuter im Salat verwendet.

Für mein Studium der Geoökologie habe ich mich entschieden, weil ich wissen wollte, wie die Natur "funktioniert". Dabei haben mich vor allem die Zusammenhänge interessiert, wie aus Fels Erde wird, welche Rolle die Pflanzen, Tiere und Kleinstlebewesen dabei spielen und wie kleinräumig die Unterschiede sein können. Besonders die Bodenkunde hatte es mir angetan, da hier alle Lebewesen und Materie vereint sind. Also wählte ich als Masterstudium "Boden, Gewässer, Altlasten" in Osnabrück und sammelte berufliche Erfahrungen in einem Sachverständigenbüro.
Allerdings erinnere ich mich auch heute noch am besten an das Botanikmodul: wie wir tagelang durch die Natur streiften, Pflanzen bestimmt haben und wie ich mein Herbarium angelegt habe. Dabei hat mich privat auch immer der Aspekt essbar oder giftig interessiert. 

Durch die Beobachtung von Tieren, besonders meinen Kaninchen und Pferden, habe ich gelernt, was intakte Essinstinkte sind und wie sehr wir von der Natur lernen können.
Dann bin ich auf die wunderbare Ausbildung zum zertifizierten Coach für essbare Wildpflanzen nach Dr. Markus Strauß gestoßen und konnte so mein Wissen vertiefen. Parallel habe ich die Ausbildung zur Natur- und Wildnispädagogin nach der Methode des Coyote-Teaching bei Wildniswandern begonnen.